Schon 1968 wurde die einklassige Bauernschaftsschule in Westerholte aufgelöst, ihr folgten 1970 die Schule in Rüssel, 1971 in Druchhorn und als letzte „Zwergschule“ wurde 1972 die Bauernschaftsschule in Ahausen aufgelöst. Die Kinder werden seitdem mit Schulbussen zur Grundschule nach Ankum gefahren.
Der „Schülerberg“ erlangte 1997 mit 484 Schülern, die in 20 Klassen unterrichtet wurden, den Höchststand.
Im Jahre 2000 wurde die Grundschule zu einer „Verlässlichen Grundschule“, die seither „Pädagogische Mitarbeiter“ für Vertretungen einplanen kann. Ebenso wurde ein Betreuungsmodell für Randstunden eingeführt, um sicherzustellen, dass die Schulkinder den gesamten Schulvormittag von 7.45 Uhr bis 13.00 Uhr in der Schule verbleiben können. Daran nehmen im Durchschnitt 60 Schüler teil. Gleichzeitig wurde auch Frühenglisch in den Klassen 3 und 4 im Umfang von je 2 Wochenstunden eingeführt.
Die großen Pausen verbringen die Kinder auf drei Plätzen: dem eigentlichen großen Schulhof, der sich an die Kirchburg „anlehnt“, dem Sportplatz, der mit einer Kunststoffdecke ausgestattet ist und auf dem Ballspiele, insbesondere auch Fußballspiele erlaubt sind, sowie auf dem unteren „Bushof“, auf dem Pausenspielgeräte als Bewegungsanreize zur Verfügung stehen.
Im Verlauf der Jahre wurden vier Altgebäude durch zwei Schulneubauten (1980 und 1994) ersetzt. Zur Zeit (2007) besuchen 385 Schüler die Grundschule Ankum, der seit 1996 auch ein Schulkindergarten angegliedert ist. Die Kinder werden in 17 Klassen von 21 Lehrpersonen und 6 Pädagogischen Mitarbeiterinnen unterrichtet. Die räumliche Ausgestaltung der Schule, die sich in fünf Gebäudeteilen aufgliedert, stellt sich folgendermaßen dar:
Das Hauptgebäude von 1980 umfasst 5 Klassenräume und einen Musikraum sowie die Aula, die
bei Festen, Feiern und Regenwetter genutzt wird. Die Aula wurde für eine Dreizügigkeit geplant und ist heute viel zu klein. Gemeinsame Schulveranstaltungen sind deshalb nicht möglich. So werden die Feierlichkeiten stets in die Jahrgangsgruppen 1/2 sowie 3/4 unterteilt.
Im Untergeschoss befinden sich ein Textilraum, ein Raum für die Betreuung und der große Fahrradkeller. Daran angebunden ist das Altgebäude von 1963 mit 4 Klassenräumen, dem Lehrerzimmer, dem Computerraum, den Verwaltungsräumen des Rektors und der Schulsekretärin sowie dem Material- und dem Vorbereitungsraum mit der Lehrerbücherei.
Abgesetzt in einem separaten Baukomplex liegt das neue Erweiterungsgebäude von 1994 mit 6 Klassenräumen und angegliedert das älteste Bauwerk von 1952 mit einem weiteren Klassenraum und dem Schulkindergarten, der vielgestaltig eingerichtet wurde. Im Durchschnitt der Jahre wurde er von 17 Kindern pro Jahr besucht. Weiterhin ist die Turnhalle (von 1958) angebaut, die als 1-Feld-Turnhalle im Obergeschoss konzipiert wurde, während im Untergeschoss ein Gymnastikraum, eine Schulküche und ein Werkraum entstanden.
Zum Schulgebäude gehört auch ein großer Schulgarten mit einer vorgelagerten Rasenfläche. Der Schulgarten wird von Arbeitsgemeinschaften der 3. und 4. Schuljahre betreut.


