Leiterin: Frau Blömer
Pädagogische Mitarbeiterin: Frau Bokeloh
14 Kinder
Seit August 1996 gibt es an unserer Grundschule einen Schulkindergarten, der für den Einzugsbereich von Ankum, Eggermühlen und Kettenkamp eingerichtet wurde.
Aufgaben und Ziele:
Aufgabe des Schulkindergartens ist es, alle Kinder, die zwar schulpflichtig aber noch nicht schulfähig sind, ihren individuellen Möglichkeiten entsprechend in ihrer gesamten Persönlichkeit zu fördern, sowie Entwicklungsrückstände aufzuarbeiten. Das Ziel ist die Erlangung der Schulreife.
Durch gezieltes vorschulisches Lernen soll
- das Selbstvertrauen aufgebaut und gefestigt werden (Selbstbehauptung, Belastbarkeit);
- die Fähigkeit zur Selbstkontrolle erweitert werden;
- die Bereitschaft und Fähigkeit, im sozialen Bereich mit anderen Kontakt aufzunehmen, hergestellt werden (Gruppenverhalten, Kooperationsfähigkeit, Konfliktverhalten);
- die Konzentrations- und Merkfähigkeit erweitert werden (Ausdauer, Aufmerksamkeit, Genauigkeit);
- die Sprachbereitschaft und Sprachfähigkeit in der Gruppe entwickelt werden (Sprachverständnis, Sprechverhalten, Artikulation);
- die Grob- und Feinmotorik ausgebildet werden (Bewegungsablauf, Koordination, Körperbeherrschung, Fingerfertigkeit);
- die Wahrnehmungsfähigkeit im visuellen, auditiven und taktilen Bereich geschult werden (Differenzierendes Sehen - Raumlage - Form - Größe - Farbe); (Differenzierendes Hören - Melodie - Sprache - Rhythmik); (Differenzierendes Tasten und Fühlen);
- die Mengenerfassung im mathematischen Bereich gefördert werden (zählen - vergleichen - simultanes Erfassen)
- das Aufgabenverständnis weiterentwickelt werden (Anweisungen verstehen und umsetzen, vorgegebene Regeln einhalten).
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Fördermaßnahmen jeglicher Art sind selbstverständlicher Bestandteil der täglichen Arbeit im Schulkindergarten. So führt die Arbeit allmählich von den Formen des vorschulischen Lernens zu den spezifischen Formen des Lernens in der Grundschule.
Organisation und Rahmenbedingungen:
Der Schulkindergarten ist der Schule angegliedert. Da die Kinder schulpflichtig sind, unterstehen sie dem Schulgesetz und deshalb ist der Besuch kostenlos aber verpflichtend.
Die Ferien- und Schulbesuchstage entsprechen damit auch denen der Schule. Auch die Schülerbeförderung der Schulgartenkinder unterliegt den Schulgegebenheiten.Die Kinder erhalten jedoch kein Zeugnis, sondern am Ende des Schuljahres einen Entwicklungsbericht.
Bei einer Größe von mindestens 15 Kindern erhalten diese 20 Stunden Vorschulunterricht. An unserer Grundschule erhalten einige Kinder zusätzlich in einer Kleingruppe Sportförderunterricht, um Defizite im motorischen Bereich auszugleichen.
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Vielfältiges Bau-, Spiel- und Arbeitsgerät steht zur Verfügung, um auf verschiedene Weise von der Kindergartenpädagogik zur Schulfähigkeit zu führen. Vielfach sind auch soziale Defizite aufzuarbeiten, da mehrere der Kinder noch keinen Kindergarten besucht haben. Im Unterschied zu den übrigen Schulkindern der Grundschule beginnt der Schulkindergarten immer zur 2. Schulstunde, also um 8.30 Uhr und er endet immer nach der 5. Stunde um 12.15 Uhr. So erhalten die Kinder einen gleichbleibenden, geregelten Schulvormittag. Sie bringen sich während der Pausen im Gleichklang mit den Grundschülern in die Schulgemeinschaft ein und nehmen auch gleichberechtigt an Schulfeiern und jahreszeitlichen Vorführungen und Festlichkeiten teil.
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